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Geschichte des Tai Ji

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Was ist Qi Gong?

Qi Kung (oder auch Chi Kung; gesprochen “Tschii-Gong oder Kung”) ist eine meditative asiatische Atemtechnik, deren Ursprünge mehrere tausend Jahre zurückreichen und im indischen Yoga liegen. (“Qi Gong” bedeutet übersetzt “Atemkontrolle” oder "Arbeiten mit
innerer Energie"). Qi Kung wurde in den chinesischen Shaolin-Klöstern als gesundheitsstärkende Ergänzung zum Training der berühmten Shaolin (Kung Fu-) Kampfkünste entwickelt und entstand aber auch aus taoistischen Traditionen.

Im Wesentlichen bestehen die Übungen des Qi Gong aus langsam und konzentriert-meditativ ausgeführten, festen Atemzyklen zu denen synchron andere Bewegungen ausführt werden. Diese Bewegungen beinhalten unter anderem Stretching der Venen, Stärkung des Gleichgewichtsempfindens und dienen vor allem die Förderung des sog. “inneren Energieflusses”, welcher über das Kontrollieren der Atmung gesteuert wird. Die Wirkungen von regelmässig und korrekt ausgeübtem Qi Gong sind ganzheitlicher Art: eine ausgeglichene(re) Psyche und eine stark krankheitsresistente(re) Physe sind feststellbar. Konkret medizinisch nachweisbar wirkt Qi Kung positiv für: das Kardiovaskuläre System, den Kreislauf, die Verdauung, das Gehirn, die Geistige Gesundheit, das Atmungssystem, das Immunsystem, den Bewegungsapparat und die Lebenserwartung. (Diese Liste gesundheitsfördernder Wirkungen stammt aus: Cohen, Kenneth, Qigong, Grundlagen, Methoden, Anwendung, 1998 Frankfurt a.M., 575/576).

Heute findet Qi Kung in seinem Stammland China auch weite Anwendung in der gemischt-medizinischen Anwendung zur Heilung von Patienten. Diese werden nach westlicher und traditionell-chinesischer Medizin (TCM) untersucht und es werden kombinierte Behandlungsmethoden zu ihrer Heilung zusammengestellt, bei denen Qi Kung Übungen einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Denn in der der TCM muss ein Patient zu seiner Heilung selbst aktiv etwas beitragen und kann sich nicht einzig durch die Behandlung der Ärzte stützen lassen. In diesem Sinn bietet das Qi Kung (, welches in China in Form von Tai Chi Chuan als “Moveing Qi Gong”/Qi Kung im Gehen öffentlich praktiziert wird,) ein ideales Gesundheits-Selbsterhaltungs- und Selbstkultivierungssytem.

Doch: “Können Qi Kung nicht nur Asiaten?” Nein, sicher nicht: Qi Kung ist ein menschliches System, welches auch Westler oder andere Nichtasiaten erlernen können; genau so, wie Asiaten dieses System zuerst erlernen müssen, bevor sie es ausüben können, steht dieser Weg Menschen aus allen anderen Kulturkreisen offen. Auch gibt es fast keine Altersgrenzen zum Erlernen oder Ausüben von Qi Kung (wobei älteren Menschen - je nach Konstitution - teilweise etwas andere, einfachere Übungen vermittelt werden, als jüngeren). Unser Lehrgang richtet sich somit an Jung und Alt. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

© 2003 by Boris Nicolaj Bühler, CH-8003 Zürich. www.tai-ji.ch


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